Als koronare Herzerkrankung (KHK,KHE) bezeichnet man eine Minderdurchblutung des Herzmuskels aufgrund von Engstellen (Stenosen) innerhalb der zuführenden Blutgefäße (Koronararterien). Die durch den Sauerstoffmangel verursachten Brustschmerzen treten meist bei Belastung in Brust, Rücken Hals oder Armen auf.
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Die Bypass-Operation
Die KHK ist die mit Abstand führende Todesursache in Mitteleuropa und den USA. Zwei von fünf Personen sterben an kardio-vaskulären Erkrankungen.
Die klinische und epidemiologische Forschung hat eine Reihe von Risikofaktoren identifizieren können (u.a. hoher Blutdruck, erhöhtes LDL-Cholesterin, Diabetes, Bewegungsmangel, Rauchen), die es zu vermeiden bzw. zu reduzieren gilt.
Die Bypass-Operation ist eine Therapiemöglichkeit bei fortgeschrittener KHK, wenn die medikamentöse Therapie allein nicht mehr ausreicht und eine Ballondillatation oder eine Stentimplantation nicht sinnvoll erscheint. Das Prinzip besteht in der Überbrückung der Engstellen innerhalb der Koronararterien mit körpereigenen Venen oder Arterien.
70-80% aller in Deutschland und in der Schweiz durchgeführter Herzeingriffe sind Bypass-Operationen. Allein in unseren Kliniken werden jährlich rund 800 Fälle operiert. Durch diese Erfahrung werden die Risiken des schweren Eingriffes minimiert.
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Ohne Herz-Lungen Maschine (Off pump)
Die Operation kann sowohl mit- als auch ohne Herz-Lungen- Maschine erfolgen, wobei letztlich nur etwa 5-10% aller Patienten mit dem OPCAB-Verfahren (off pump coronary bypass) operiert werden können.
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